test accordion

SkV

SkV - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren mit kurzer Vorwärmung – Flachwulst

  • Dieses Verfahren (früher: SkV-F) mit fallendem Gusssystem, kurzer Vorwärmung und mittigem Einguss wird an Vignolschienen in Betriebsgleisen mit hoher Verkehrsdichte eingesetzt
  • Die Standardlückenweite beträgt 25 mm ± 1 mm

SkV-Elite - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren mit kurzer Vorwärmung – Elite

  • Wie das Schweißverfahren SkV wird dieses Verfahren mit fallendem Gusssystem, kurzer Vorwärmung und mittigem Einguss an Vignolschienen in Betriebsgleisen mit hoher Verkehrsdichte eingesetzt.
  • SkV-Elite stellt eine Weiterentwicklung des Schweißverfahrens SkV dar und ist zertifiziert nach EN 14730-1.
  • Die Standardlückenweite wurde gegenüber dem ursprünglichen Verfahren vergrößert und beträgt 29 mm ± 2 mm.

SkV-Elite L25 - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren mit kurzer Vorwärmung – Elite L25

  • Zertifiziert nach DIN EN 14730-1
  • Vereinheitlichte kurze Vorwärmdauer von zwei Minuten
  • Sichere Anwendbarkeit an höherfesten Schienengüten (bis einschließlich R400HT)
  • Optimierte Ermüdungsfestigkeitseigenschaften
  • Einsetzbar an Vignolschienen in Betriebsgleisen aller Geschwindigkeiten und hoher Verkehrsdichte
  • Maximale Gleisverfügbarkeit durch einfachen, schnellen und reibungslosen Baustelleneinsatz
  • Hohe Sicherheit und robuste Ausführung im Gleis
  • Sehr gute Wirtschaftlichkeit
  • Sand- oder Pastenabdichtung wählbar
  • Für alle Tiegelvarianten geeignet
  • Standardlückenweite 25 mm ± 1 mm
  • Gießformen für weite Lücke ermöglichen das Verschweißen der Lückenweiten von 40 mm bis 50 mm und von 65 mm bis 75 mm

SoW-5 - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren ohne Wulst

  • Dieses Verfahren mit steigendem Gusssystem und mittigem Einguss bietet mit einer kurzen, profilabhängigen Vorwärmung von 3 – 6 Minuten eine extrem hohe Einsatzfähigkeit für das Verschweißen von Vignolschienen
  • Aufgrund kleinerer Portionsgrößen und die Verwendung einheitlicher Formhaltebleche für die verschiedenen Profile ist es ein sehr wirtschaftliches Verfahren
  • Die Standardlückenweite beträgt 29 mm ± 1 mm
  • SoW-5 ist zertifiziert nach EN14730-1

 

 

SoWoS - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren ohne Wulst, ohne Stegeinlauf

  • Dieses Verfahren stellt den Vorläufer für das Verfahren SoW-5 dar und hat ein steigendes Gusssystem mit mittigem Einguss
  • Die Standardlückenweite beträgt 25 mm ± 1 mm. SoWoS hat verlängerte Vorwärmzeiten 
  • Je nach Profil betragen diese bis zu 9 Minuten

SmW-F - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren mit Wulst-Flachwulst

  • SmW-F ist ein bewährtes Schweißverfahren mit einem steigenden Gusssystem. Im Gegensatz zu allen anderen Schweißverfahren weist es jedoch noch einen seitlichen Stahleinlauf auf
  • Die Standardlückenweite beträgt 21 mm ± 1 mm und ist damit die kleinste nominelle Lückenweite im Vergleich zu den anderen Schweißverfahren 
  • SmW-F ist ein sehr wirtschaftliches Schweißverfahren, da vergleichsweise kleine Thermit®-Portionen zum Einsatz kommen. Der Schweißprozess SmW-F hat dabei verlängerte Vorwärmzeiten

HPW

HPW - High Performance Weld

Schnellschweißverfahren für Vignolschienen

  • HPW ist ein neuartiges, innovatives Schweißverfahren, das seinen Anwendungsbereich insbesondere im Schwerlastbereich findet
  • Die Besonderheit des HPW-Verfahrens liegt in einem speziellen Legierungssystem, das es ermöglicht, ein hartes, verschleißarmes Schweißgut im Kopf und ein weiches, duktiles Schweißgut im Fuß einzustellen. Hieraus resultieren optimale mechanische Eigenschaften der Schweißung 
  • Das HPW-Legierungskonzept macht dieses Schweißverfahren besonders geeignet für das Verschweißen von kopfgehärteten Schienen. Da HPW aber auch ohne dieses Legierungskonzept genutzt werden kann, können weiche Schienengüten (bspw. R260) ebenso problemlos verschweißt werden 
  • Speziell gekennzeichnete Riegel mit Containersystem sind derzeit für drei verschiedene Härteniveaus verfügbar (350 HB, 370 HB, 400 HB)
  • HPW ermöglicht eine einzigartige, vereinfachte und kostensparende Logistik 
  • Das HPW-Verfahren ist ein Thermit®-Schweißverfahren mit steigendem Gusssystem und mittigem Einguss zum Verschweißen von Vignolschienen 
  • Die Standardlückenweite beträgt 29 mm ± 1 mm und die Vorwärmzeit liegt bei 3,5 Minuten 
  • HPW wird nur mit dem EURO-Tiegel und mit Sandabdichtung eingesetzt 
  • In Europa wird HPW in der Erzbahn (Schwerlastbahn in Schweden/Norwegen) aber auch weltweit im Schwerlastbereich eingesetzt

LSV

Laschenlochschweißverfahren

  • Dieses Verfahren mit fallendem Gusssystem, kurzer Vorwärmung und mittigem Einguss wird an gelaschten Vignolschienen eingesetzt, bei denen ohne Verziehen der Schienen eine Schweißlücke, einschließlich beider benachbarter Laschenlöcher, verschweißt werden soll 
  • Die Standardlückenweite beträgt 25 mm ± 1 mm

THERMIT® Head Repair

  • THR ist ein aluminothermisches Verfahren zum Auftragschweißen von Vignolschienen
  • THR ist eine hochwertige und alternative Methode zum klassischen elektrischen Auftragschweißen 
  • Lokal begrenzte Schienenfehler können mit diesem Schweißverfahren beseitigt werden 
  • Als Vorteile von THR ergeben sich somit Kosteneinsparungen und die Reduzierung der Lebenszykluskosten
  • Die Geometrie der Fuge, die für den THR-Prozess aus dem Schienenkopf geschnitten wird, bestimmt die Größe des reparierbaren Fehlers. Die Fugengeometrie entspricht einem Kreissegment (Tiefe ca. 25 mm, Länge ca. 75 mm). Die Fugengröße ist profilabhängig 
  • THR wird ausschließlich mit dem EURO-Tiegel eingesetzt.
  • Die Vorwärmzeit liegt je nach Profil und der gewählten Prozessparameter zwischen 1,5 und 3 Minuten 
  • Die technische Prozessentwicklung ist abgeschlossen Homologationen und Markteinführung stehen bevor 

SRZ

SRZ - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren Rille Zwischenguss

  • SRZ ist ein Schweißverfahren mit fallendem Gusssystem, mittigem Einlauf und verlängerter Vorwärmung für Rillenschienen - es wird die Stoßlücke mit Ausnahme der Rille voll ausgegossen und der gesamte Querschnitt der Schienenenden aufgeschmolzen 
  • Das SRZ-Verfahren ist weitgehend anwenderunabhängig im Gegensatz zum Lichtbogenschweißen - dies führt im Vergleich zu einer höheren Ausführungssicherheit und damit zu einer höheren Betriebssicherheit im Gleis 
  • Die Standardlückenweite beträgt 25 mm ± 1 mm 
  • SRZ findet international Anwendung bei allen großen und kleinen kommunalen Verkehrsbetrieben

SRZ L50 - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren Übergang Rille/Vignol – L50

  • SRZ-L50 ist nicht, wie die Bezeichnung andeutet, ein Standard-SRZ-Schweißverfahren für eine weite Lücke von 40 - 50 mm, sondern das Schweißverfahren SRZ-L50 steht für eine Übergangsschweißung von einer Rillenschiene auf eine Vignolschiene 
  • Prozessbedingt ist eine Lückenweite von 40 - 50 mm erforderlich, um den Übergang zwischen den sehr unterschiedlichen Profilarten realisieren zu können 
  • Die Anpassung des Schienenendes der Rillenschiene an das Schweißverfahren ist notwendig, erfordert aber keinen Stauchaufwand zum Anpassen der Rillenschienenhöhe - die Hinweise in der Arbeitsanweisung sind zu beachten

SRE

SRE - THERMIT®-Schweißverfahren

Schnellschweißverfahren Rille Einsatz

  • SRE ist ein Schweißverfahren mit fallendem Gusssystem, mittigem Einlauf und verlängerter Vorwärmung für Rillenschienen der Güten R200 und R220G1 
  • Die Stoßlücke wird im Bereich des Übergangs Fahrfläche/Fahrkante durch ein Einsatzstück überbrückt - es erfolgt dabei kein vollständiges Aufschmelzen der Schienenenden über den gesamten Querschnitt.
  • Aufgrund der sehr geringen Längs- und Vertikalschrumpfung der Schweißung findet das Verfahren immer noch Anwendung vorzugsweise in Rillenschienenweichen und -kreuzungen
  • Als Sonderschweißverfahren findet SRE ebenfalls Anwendung für das Verschweißen von Blockherzstückanschlüssen und bei vorgezogenen Weichenzungen

SKS

SKS - THERMIT®-Schweißverfahren

 Schnellschweißverfahren Kranschiene

  • SKS ist ein Schweißverfahren mit steigendem Gusssystem, mittigem Einlauf und verlängerter Vorwärmung für Kranschienen und ist mit und ohne Unterfußwulst anwendbar.
  • Eine schnelle Ausführung ist auch in großen Höhen trotz eingeschränkter Platz- und Arbeitsverhältnisse möglich.
  • Das Verfahren ist einsetzbar an allen Kranschienen einschließlich des Profils A150.
  • Das Schweißverfahren ist weitgehend anwenderunabhängiger und teilautomatisierter im Vergleich zum Lichtbogenschweißen.
  • Die Standardlückenweiten betragen 23 mm ± 1 mm bzw. 25 mm ± 1 mm (profilabhängig).
  • Die Vorwärmezeiten sind profilabhängig.
  • SKS wird mit Sandabdichtung ausgeführt. Es wird ausschließlich der EURO-Tiegel eingesetzt.
  • Das SKS-Verfahren wird mit 3-teiligen Formen als fester Stoß ausgeführt.
  • SKS findet national und international Anwendung in Gleisen und Anlagen von Industrieunternehmen.

Euro-Tiegel

Einmaltiegel für THERMIT® - Schweißungen

Vorteile

  • Optimierung der Arbeitsabläufe aufgrund des geringeren Gewichtes und einfacherer Handhabung im Vergleich zum Langzeittiegel.
  • Verwendbar für alle Schienenprofile und -güten.
  • Tiegel kann nach erfolgter Schweißung für die Entsorgung der Schweißrückstände verwendet werden.
  • Reduzierung der Gefahr von Schweißfehlern, da im Vergleich zum Langzeittiegel keine vorherige Trocknung und Vorbereitung des Tiegels notwendig ist.

Eigenschaften

  • Einmalige Verwendung
  • Werksseitig eingearbeiteter, sich automatisch öffnender Verschluss im Boden
  • Befüllt oder unbefüllt verfügbar
  • Schweißungen von Standard- und weiten Lücken möglich
  • Einsatz für Arbeiten in Tunneln mit entsprechenden Filteraufsätzen
  • Portion und Tiegelfutter sind sicher vor Feuchtigkeit geschützt

Langzeit-Tiegel

Mehrfachtiegel für THERMIT® - Schweißungen

Vorteile

  • Langjährig bewährtes Tiegelsystem
  • Universell einsetzbar, alle Portionsgrößen können verschweißt werden
  • Alle Komponenten des Langzeit-Tiegelsystems sind separat bestellbar
  • Hohe Wirtschaftlichkeit, da mehrfach verwendbar

Eigenschaften

  • Säuberung des Tiegels nach durchschnittlich 15 Abgüssen notwendig
  • Mit einem Tiegelfutter können bis zu 25 Abgüsse realisiert werden, bis es ersetzt werden muss (abhängig von den verwendeten Portionsgrößen / Schweißverfahren)
  • Für das Verschweißen von weiten Lücken (L75) wird ein höherer Tiegelaufsatz angeboten, um das Tiegelvolumen zu vergrößern
  • Automatisch öffnender Tiegelstöpsel

News

Anmelden

Melden Sie sich zum Newsletter an:

Leipzig, 23.05.2017

Goldschmidt Thermit Group übernimmt polnischen Messtechnik-Spezialisten GRAW Sp. z o.o....  mehr erfahren

Konstanz/Leipzig, 07.12.2016

Karl-Goldschmidt-Preis an Absolventen der Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) verliehen ...  mehr erfahren

Leipzig, 09.08.2016

Goldschmidt Thermit Group übernimmt schwedischen Hersteller für Zweiwegefahrzeuge SRS Sjölanders...  mehr erfahren